Neuigkeiten aus dem RCDS Landesverband Schleswig-Holstein

In einer Pressemitteilung vom 11.06.2021 kündigte die schleswig-holsteinische Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, die Bestrebungen für ein vollpräsentes Wintersemester an. Der RCDS Schleswig-Holstein begrüßt diese Bestrebungen sehr.
„Die Ankündigungen, dass das Wintersemester in Präsenz stattfinden soll, gibt den Studenten endlich eine aussichtsreiche Perspektive“, sagt die Landesvorsitzende des RCDS Schleswig-Holsteins Marie-Charlotte Lück. Die letzten drei digitalen Semester haben allen Studenten sowohl im Studium aber auch privat viel abverlangt. Die Freisemesterregelung, die kurzfristig durch die gute Kommunikation zwischen Ministerium und Studenten eingeführt wurde, konnte zwar erste studienverlaufsbezogene Probleme abmildern, aber die allgemeine Studiensituation durch Corona und der fehlende persönliche Kontakt konnte dadurch nicht verändert werden. „Wir bekommen von vielen Studenten Berichte, dass die subjektiven psychischen Belastungen während der Pandemie stark zugenommen haben“, führt Lück weiter dazu aus. 

„Wir müssen nun dafür sorgen, dass Studenten schnellstmöglich mit Impfungen versorgt werden, um die Ankündigung abzusichern.“ Viele Studenten, die neu nach Kiel gekommen sind, verfügen noch nicht über einen regulären Hausarzt. Dies könnte einer möglichst schnellen Durchimpfung entgegenstehen.

Lück dazu: „Es muss auch angedacht werden, direkt vor Ort an den Unis zu impfen. Durch Ärzte oder Medizinstudenten im Praktischen Jahr können unkompliziert und ohne allzu großen Aufwand die Impfungen ermöglicht werden.“

Die neuen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz am 03. März 2021 kritisiert der RCDS
Schleswig-Holstein scharf. Die insgesamt knapp drei Millionen Studenten in Deutschland finden in
den neuen Beschlüssen des Bundes keine Erwähnung.
Auch wenn die Lehre und die Begleitung von Studenten in Verantwortung der Hochschulen sowie
der Länder liegt: „Hochschulen müssen endlich auch im Konzept berücksichtigt werden, um
Studenten eine Planungsperspektive für ihr Studium zu geben und den Hochschulbereich zu
würdigen“, sagt die Landesvorsitzende des RCDS Schleswig-Holsteins Marie-Charlotte Lück. Den
RCDS erreichen immer noch Beschwerden von Studenten, die aufgrund von fehlenden
Präsenzveranstaltungen nicht wissen, ob sie ihr Studium zeitnah abschließen können.
Der Gruppenvorsitzende des RCDS Kiel Paul-Timo Glindhaus führt dazu aus: „Nach einem Jahr
Pandemie ist es unzureichend, dass Studenten nicht mit einem Wort in den Öffnungskonzepten
erwähnt werden. Besonders Studenten in Studiengängen mit hohem Praxisbezug, wie
beispielsweise in medizinischen Fachrichtungen, sind besonders stark von der derzeitigen
Situation betroffen. Anders sieht es der Perspektivplan der Landesregierung Schleswig-Holstein
vor. Dort werden die Hochschulen in einem Atemzug mit Schulen, Gastronomie und Einzelhandel
genannt. Das ist eine Wertschätzung von Lehre, Wissenschaft und Forschung.“
Dabei ist sich der RCDS der schwierigen Lage durchaus bewusst. Lück ergänzt: „Es wurden bereits
Öffnungs- und Hygienekonzepte erarbeitet, auf die jetzt zurückgegriffen werden könnte. Auch
wenn die digitale Lehre derzeit gut funktioniert, darf man sich darauf nicht ausruhen. Ein Studium
wird zu einem großen Teil auch von dem menschlichen Miteinander ausgemacht. Zum
Sommersemester 2021 sollen wieder möglichst viele Präsenzangebote für Studiengänge mit hohem
Praxisanteil möglich gemacht werden.“
Regelmäßige Schnell- und Selbsttest können, wenn diese effektiv angewandt werden, auch an den
Universitäten sinnvoll eingesetzt werden. Besonders Seminare mit einer überschaubaren Anzahl
von Teilnehmern könnten dadurch wieder ermöglicht werden.halt

In der heutigen Sitzung hat der Schleswig-Holsteinische Landtag endgültig die neuen
Zielvereinbarungen der Landesregierung zum Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“
verabschiedet. Das Ziel, den Studienstandort Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich zu
verbessern und das Land als attraktiven modernen Wissenschaftsstandort weiter zu profilieren,
begrüßt der RCDS Schleswig-Holstein ausdrücklich.
„Der neue Zukunftsvertrag ist ein entscheidender Baustein zu Stärkung unser Hochschullandschaft
und bietet sichere Perspektiven, weil die Mittel anders als im bisherigen Hochschulpakt zeitlich
unbegrenzt zur Verfügung gestellt werden“, so Landesvorsitzende Marie-Charlotte Lück.
Durch Entwicklung der Curricula, Digitalisierung, Internationalisierung und Berücksichtigung der
Nachhaltigkeit in der Lehre soll die Attraktivität des Studiums an den Hochschulen in SchleswigHolstein erhöht werden. Insbesondere soll die digitale Präsenz- und Onlinelehre weiter ausgebaut
und die digitale Infrastruktur in allen Bereichen der Hochschulen verbessert werden. Zur Stärkung
der Internationalisierung sollen englischsprachige (Wahlpflicht-)Module in den vorhandenen
Studiengängen eingerichtet werden, sowie internationale Lehr- und Lernmodule. In diesem
Rahmen soll auch der Austausch über die Gründung und Intensivierung internationaler
Kooperationen und Netzwerke gefördert werden. Zum Thema Nachhaltigkeit soll es Module geben,
welche als ergänzende Studienangebote in Zukunft auf die reguläre Studienleistung angerechnet
werden können.
„Wir freuen uns über die Perspektive, dass künftig versucht werden soll, die berufliche Praxis
durch Kooperation mit gesellschaftlichen Einrichtungen enger mit einigen Studiengängen zu
verknüpfen. Studenten können sich so effektiver auf die Berufswelt vorbereiten“, so Lück
abschließend.

Seit 2007 wurden 145 Millionen Euro der insgesamt 312 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt der Länder
mit dem Bund in Schleswig-Holstein nicht investiert, sondern gehortet. Wie die Schleswig-Holsteinische
Landeszeitung berichtet, werden deshalb 15 Prozent der fürs nächste Jahr geplanten Zuschüsse vom
Bund gesperrt.
„Die Zahl der Menschen, die ihr Studium in Schleswig-Holstein beginnen, steigt seit Jahren stetig an. Das
setzt gut ausgestattete Hochschulen und Universitäten für optimale Studienbedingungen voraus.
Bedauerlicherweise sperrt der Bund nun Mittel aus dem Hochschulpakt“, so die Landesvorsitzende des
RCDS Schleswig-Holstein Marie-Charlotte Lück.
Die Kritik des Landesrechnungshofes mit Blick auf die hohen Rücklagen, dass die Hochschulen zu Unrecht
über eine Unterfinanzierung klagen, ist nachvollziehbar. Allerdings widersprechen diese Rücklagen nicht
den Vereinbarungen des Paktes und sind kaum vermeidbar.
Die Universitäten sind durch die Corona-Situation gezwungen, neue Wege zu gehen und die
Digitalisierung stark voranzutreiben. „Die nächsten Jahre werden für die Universitäten in SchleswigHolstein richtungweisend sein. Um ein breites fachwissenschaftliches Angebot erhalten oder sogar
ausbauen zu können, muss weiter Geld in die Studienbedingungen investiert werden. Deshalb freut es
uns, dass das Land auch schon in den letzten Jahren mit zusätzlichen Zuschüssen unterstützt. Nur so
können die schleswig-holsteinischen Hochschulen im nationalen und internationalen Vergleich Schritt
halten und das Land für Studenten attraktiv bleiben. In Zukunft ist es wichtig, das vorhandene Geld zu
nutzen und auch Projekte mit langfristiger Planung entschlossen umzusetzen“, so Lück abschließend.

Am vergangenen Wochenende hat der RCDS Schleswig-Holstein e.V. seinen Vorstand neu
gewählt. Der RCDS ist der älteste und größte Studentenverband Deutschlands. Auf der 53.
Landesmitgliederversammlung – zum ersten Mal digital durchgeführt – wurde Marie-Charlotte
Lück aus Kiel zur neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Landesvorsitzende Chwalibog
Bouman trat nicht erneut an.
„Die Zeit als Landesvorsitzender des RCDS Schleswig-Holstein werde ich immer in bester
Erinnerung behalten. Wir konnten durch hartnäckigen Einsatz konkrete Verbesserungen für die
Studentinnen und Studenten erzielen. Insbesondere unser erfolgreicher Einsatz für das
landesweite Semesterticket hat die Attraktivität des Studienstandortes Schleswig-Holstein
nachhaltig gestärkt!“ so Bouman. Seiner Nachfolgerin wünscht er viel Erfolg und Freude im Amt.
Marie-Charlotte Lück war bisher im Gruppenvorstand des RCDS Kiel tätig und ist gewähltes
Mitglied des Studierendenparlaments der CAU Kiel. „Seit Uni-Tag eins bin ich Mitglied des RCDS
und freue mich sehr, dass wir erfolgreich eine digitale Landesmitgliederversammlung
durchführen konnten. Wir sind auch in diesen Zeiten die starke Stimme der Studenten und
machen die Forderungen der Studentenschaft in der Politik sichtbar. Ich danke Chwalibog für
seine Arbeit als Landesvorsitzender in den letzten Jahren. Jetzt freue ich mich auf die
gemeinsame Arbeit mit dem neuen Vorstand.“
Unterstützt wird Lück durch ihre Stellvertreter Ann-Kristin Johannsen und Malte Sicker sowie die
Beisitzer Christoph Bienwald und Tito Schade.
Mit Blick auf die Covid19-Pandemie betont Lück: „Wir erleben gravierende Einschnitte in das
universitäre Leben. Das Hybridsemester in diesem Wintersemester ist für alle eine neue
Erfahrung. Es ist entscheidend, dass die erzielten Fortschritte wie im Bereich der Digitalisierung
der Hochschullehre in den folgenden Semestern beibehalten werden.“
Klar ist für Lück: „Die Hochschullandschaft in Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen
Jahren sehr gut weiterentwickelt und es gilt dadurch, einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit
des Landes zu leisten. Der Zukunftsvertrag Studium und Lehre von Bund und Ländern bietet
viele Chancen, die jetzt genutzt werden müssen.“

Infolge der Corona-Krise wurden an allen staatlichen und staatlich-anerkannten Universitäten
die Präsensveranstaltungen untersagt und die Bibliotheken geschlossen. Diese Maßnahmen
sind bis mindestens zum 19. April 2020 in Kraft. Zwar wurden Prüfungen verschoben, aber es
muss dafür gesorgt werden, dass die Nachteile für Studenten so gering wie möglich gehalten
werden. Von der Schließung der Bibliotheken sind im großen Maß die Studenten betroffen,
die kurz vor dem Ende ihres Studiums stehen und die Bachelor- oder Masterarbeit bereits
angemeldet haben. Es ist immer mehr Literatur online verfügbar. Trotzdem benötigen
Studenten und Dozenten auch Literatur, die noch nicht digitalisiert ist. Deshalb schlagen wir
konkrete Maßnahmen vor, die das Ziel verfolgen, die Zentralbibliotheken der Universitäten
wieder schrittweise zu öffnen.
• Es muss eine kontaktlose Ausleihe eingerichtet werden, sodass die Literatur online
vorbestellt und dann abgeholt werden kann. • Für Studenten oder Dozenten, die zur Risikogruppe gehören, soll benötigte Literatur
eingescannt und digital zur Verfügung gestellt werden.
• Um die Mitarbeiter zu schützen, müssen an Ausleihstellen für Sicherheitsmaßnahmen
in Form von Plexiglasscheiben und Abstandsregeln gesorgt werden.
• An Ein- und Ausgängen soll Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden.
• Der erhöhte Personalbedarf soll mit studentischen Hilfskräften gedeckt werden. Dies
sorgt gleichzeitig dafür, dass Studenten trotz der Krise einen neuen Nebenjob finden
können.

Durch die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise wird
auch das Leben aller Studenten in Schleswig-Holstein beeinflusst. Diese Problematik
besteht seit Beginn der Krise! Deshalb kommen die Überlegungen von Karin Prien,
Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein und der
Hochschulrektorenkonferenz, das Sommersemester 2020 zu verschieben, zu einem
völlig falschen Zeitpunkt. Sie sind ein Schlag ins Gesicht für die Univerwaltungen im
ganzen Land.
Seit der Verkündung, dass Präsenzveranstaltungen an den Universitäten nicht
stattfinden dürfen, wird mit Hochdruck an digitalen Lösungen für das
Sommersemester gearbeitet.
„Die Verwaltung der Universität Kiel, die Professoren und Mitarbeiter haben dafür
gesorgt, dass das Sommersemester mit neuen, fortschrittlichen und digitalen
Formaten beginnen kann“, stellt der Gruppenvorsitzende des RCDS Kiel, Jonas
Makoschey, klar.
Dieser Einsatz verdient die größte Wertschätzung und ist der richtige Weg. Die
Corona-Krise hat deutlich gezeigt, dass die universitäre Lehre in Deutschland
in Bezug auf die Digitalisierung noch über starkes Aufholpotential verfügt. Hinzu
kommt, dass die Fachhochschulen bereits online in das Sommersemester gestartet
sind und eine jetzige Verschiebung des Semesters dieses wieder unterbrechen
würde. Das ist für die Studenten alles andere als hilfreich.
Zielführender ist es Lösungen für drängende Probleme zu finden, vor denen die
Studenten in dieser ungewissen Lage stehen.
„Durch die Corona-Krise dürfen keine Nachteile für Studenten entstehen. Besonders
für den Umgang mit Prüfungsversuchen und Staatsexamen müssen konkrete Lösungen
gefunden werden“, fordert Chwalibóg Bouman, Landesvorsitzender des RCDS
Schleswig-Holstein.
Es wird deutlich, dass eine Diskussion um eine Verschiebung des bereits begonnenen
Sommersemesters keine Hilfe für die Studenten im Land darstellt. Vielmehr sollten
konkret Lösungen für die einzelnen Probleme, die die bundesweiten
Kontaktbeschränkungen bereits mit sich bringen, gefunden werden.

In Anbetracht der auch in Schleswig-Holstein stetig steigenden Fällen von CoronaInfektionen sieht der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) SchleswigHolstein nun auch akuten Handlungsbedarf an den Hochschulen des Landes.
An den Klausuren im bevorstehenden zweiten Prüfungszeitraum werden mehrere
tausend Studenten teilnehmen. Zur Vorbereitung werden sich die dafür Lernenden
auf engem Raum in den Bibliotheken sammeln, was dem leicht übertragbaren Virus
ebenfalls freies Spiel gibt. Dem expliziten Aufruf der Landesregierung, nicht
zwingend notwendige Veranstaltungen abzusagen und Menschenansammlungen zu
umgehen, möchten wir folgen. Wir fordern daher:
– den zweiten Prüfungszeitraum an allen Standorten bis auf weiteres zu
verschieben. Dadurch wird Zeit für die Virusbekämpfung zu gewonnen –
insbesondere im Interesse von Personen, die einer der Risikogruppen
angehören.
– Eine Verschiebung des Semesteranfangs des Sommersemesters. Die
Bundesländer Berlin, Baden-Württemberg und Bayern haben eine solche
Regelung bereits beschlossen.
– Eine Fristverlängerung bei Abgaben von Prüfungsleistungen. Durch diese
Maßnahme kann der potentiell eingeschränkte Zugang zu Lernorten wie
Bibliotheken oder Archiven ausgeglichen werden.
– Eine Nutzung von digitalen Lehrmöglichkeiten, wo möglich. Die Auswirkungen
des Viruses auf die Vermittlung von Lehrinhalten können so minimiert werden.
Der RCDS Landesvorsitzende Chwalibog Bouman kommentiert: „Die schleswigholsteinischen Universitäten müssen dringend weitreichende Maßnahmen zum
Schutz vor COVID-19 ergreifen. Es gibt insbesondere im digitalen Bereich viel
verschenktes Potential für einen aktiven Umgang mit Corona!“
Zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem Virus zählen aber nicht nur
Einschränkungen und Verbote: Die bereits von den Universitäten herausgegebenen
Verhaltensrichtlinien sollen ernst genommen werden, damit der Alltag im neuen
Semester schnell wieder einkehren kann.

Der RCDS Schleswig-Holstein spricht sich für die dauerhafte Beflaggung von LandesBundes- und Europaflagge an den Hochschulen des Landes aus.
Zum Werteverständnis gehört für uns, dass die Flagge des Landes Schleswig-Holstein,
der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union gehören an jeder
Hochschule zu sehen sind. Dies hat der Ring Christlich-Demokratischer Studenten
(RCDS) Schleswig-Holstein am Donnerstag Abend anlässlich seiner
Landesmitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Wir fordern die
Landesregierung und das Ministerium für Inneres auf, die Verwaltungsvorschrift
dahingehend zu ändern, dass täglich die drei Flaggen vor den zentralen Gebäuden
sichtbar sind. Antragsstellerin und Mitglied im Bundesvorstands des RCDS, Natalie
Döneke, begründet dies wie folgt: „Eine dauerhafte Beflaggung aller Hochschulen
und Universitäten fördert eine Identifikation mit den Symbolen der deutschen und
europäischen Demokratie.“ Die Flaggen seien Berührungspunkte, sich mit den damit
verbundenen Werten unabhängig aktueller Tagespolitik auseinanderzusetzen und die
angehenden Akademiker dazu anzuregen, sich in die Gesellschaft einzubringen und
Verantwortung zu übernehmen. Auch sollen sie als offenes Bekenntnis zu den lokalen
Wurzeln wie dem europäischen Gedanken gegenüber populistischen Strömungen
gesehen werden. Denn Demokratie und Freiheit sind ein hohes Gut, für das es sich
einzustehen lohnt!
Trotz allem möchten wir weiterhin, dass sich Feier-, Trauer- und Gedenktage wie
gehabt erkennbar abgrenzen. Um weiterhin an diesen Tagen ein entsprechendes
Zeichen zu setzen, sollen dann die Flaggen auf Halbmast gehisst sein.

Bei seiner Landesmitgliederversammlung im Landeshaus hat der Ring ChristlichDemokratischer Studenten (RCDS) am 28. November 2019 einen neuen
Landesvorstand gewählt. Dabei wurde der Landesvorsitzende Chwalibog Bouman aus
Kiel mit einer eindeutigen Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
Bouman blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Besonders hervorheben möchte ich
unsere Kampagne für das landesweite Semesterticket. Ich bin überzeugt, dass der
RCDS durch seinen Einsatz für das erfreuliche Ergebnis verantwortlich ist und den
Alltag der schleswig-holsteinischen Studenten spürbar verbessert hat.“ Außerdem ist
es dem Landesvortand gelungen, eine weitere Hochschulgruppe an den Flensburger
Hochschulen zu gründen. Weitere Neugründungen sollen im kommenden Jahr folgen.
Die bundesweite Vernetzung innerhalb des Verbands wurde auch aktiv weiterverfolgt
und die kreativen Kampagnen, vor allem in der Studentenparlamentswahl an der CAU
zu Kiel, haben schon einige Nachahmer gefunden. Besonderer Dank gilt den
ausscheidenden Landesvorstandsmitgliedern Mika de Lamboy und Jonas Makoschey.
In den neuen Landesvorstand sind außerdem Constantin Germann als
stellvertretender Vorsitzender und Malte Sicker als stellvertretender Vorsitzender
und Schatzmeister gewählt worden. Die beiden Beisitzerposten werden von AnnKristin Johannsen und Anna Louisa Kollster bekleidet.
Im Anschluss an die Wahlen wurden zudem inhaltliche Anträge zu den Themen
Dauerbeflaggung an Universitäten, Trinkwasserspendern auf dem Campus und zur
lernzielorientierten Lehrevaluation lebhaft beraten und verabschiedet. Dem neu
gewählten Landesvorstand steht jetzt ein Jahr voller Aufgaben bevor, um sich für die
Belange von Studenten in ganz Schleswig-Holstein einzusetzen!

Am 4. Dezember 2018 zeigte der AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kooperation mit dem Verein „Rote Hilfe e.V.“ den Film „Hamburger Gitter“. In diesem ging es um die kritische Beleuchtung der Handlungsweise der Polizei gegen die linkspolitisch motivierten und gewalttätigen Demonstranten zur Zeit des G20- Gipfels in Hamburg.Die Vorführung des Filmes fand nicht in den Räumen der Universität statt und wurde dennoch aus Geldern der Studierendenschaft mit 350,00 € bezahlt. Aus dem Haushaltsplan des AStAs geht hervor, dass die komplette Saalmiete gezahlt wurde. Eine weitere finanzielle Unterstützung seitens anderer Veranstalter ist nichtersichtlich – Eintrittsgelder wurden ebenfalls nicht erhoben. Somit ist diese Veranstaltung zu einem Großteil, wenn nicht sogar in Gänze, durch den AStA der Uni Kiel finanziert.Bei dem Kooperationspartner handelt es sich um die bereits erwähnte Gruppierung „Rote Hilfe e.V.“. Diese Gruppe wird seit geraumer Zeit vom Verfassungsschutz der Länder und des Bundes beobachtet und als linksextremistisch kategorisiert. Laut Medieninformationen lässt das zuständige Ministerium zurzeit ebenfalls einVerbotsverfahren gegen die „Rote Hilfe e.V.“ prüfen. Ziel der Gruppierung ist es, linkspolitisch motivierten Straftätern Rückhalt zu bieten, indem Gerichtskosten und Geldstrafen bezuschusst werden.Eine Finanzierung und Unterstützung jeglicher extremistischer Gruppierungen ist strikt abzulehnen. Dass dies durch den AStA mit Geldern der Studierendenschaft geschieht, ist aufs schärfste zu verurteilen.Der Landesvorsitzende des RCDS Schleswig-Holstein, Chwalibog Bouman, kommentiert die Zusammenarbeit folgendermaßen: „Die Zusammenarbeit von Studierendenvertretung und organisiertem Linksextremismus ist höchst besorgniserregend und absolut inakzeptabel. Der AStA muss sich für dieses Vorgehen vor der Studierendenschaft rechtfertigen!“Wir fordern daher den AStA und die zuständigen Ausschüsse auf, jegliche Zusammenarbeit mit der „Roten Hilfe e.V.“ zu beenden und sich vor der Studierendenschaft für diesen erheblichen Fehltritt zu erklären.

Wie bereits durch die Kieler Nachrichten, die SHZ und den Courier am 15.12.2018 berichtet, veranstaltete der AStA der CAU Kiel in Zusammenarbeit mit der „Roten Hilfe e.V.“ eine Filmvorführung. Thema dieser Vorführung war eine kritische Rückschau der Geschehnisse in Hamburg während des G20-Gipfels im Juli 2017. Die „Rote Hilfe e.V.“ wird vom Verfassungsschutz des Bundes und der Länder beobachtet und als linksextremistischeingestuft.Anschließend an die Berichterstattung über die Zusammenarbeit des AStAs mit einer linksextremistischen Gruppierung und die Finanzierung dieser Veranstaltung aus Geldern der Studentenschaft der CAU Kiel, folgte heftige Kritik. Gerade aus den Reihen der Studenten wurde die Zusammenarbeit mit einer verfassungsfeindlichen Gruppe stark kritisiert. Der AStA sah sich daraufhin zu einer Stellungnahme genötigt, jedoch ist in den Augen vom AStA VorsitzendenJulian Schüngel „der Verfassungsschutzbericht […] keine Grundlage für die Auswahl unserer Kooperationspartner.“ (KN, 15.12.2018).Nach der massiven öffentlichen Kritik hätte ein sofortiger Kooperationsstopp folgen müssen. Doch weit gefehlt! Am 08. Februar wird die Veranstaltung sogar noch wiederholt und Gelder der Studentenschaft für die Zusammenarbeit mit mutmaßlichen Verfassungsfeinden verpulvert. Damit noch nicht genug: Der AStA ruft weiterhin zur Teilnahme an einer Demonstration am 18. Januar auf, welche von der Antifaschistischen Aktion (Antifa) organisiert wird. Gruppen der Antifa werden ebenfalls seit 1986 vom Verfassungsschutz beobachtet.Dieses Verhalten ist an Ignoranz und Sturheit kaum zu überbieten. Der AStA verfehlt hier auf ganzer Linie seinen bildungspolitischen Auftrag und missachtet die Interessen der Studenten. Anstatt sein Fehlverhalten einzugestehen und sich in Zukunft der Belange aller Studenten zu widmen, setzt der AStA seine linksideologische bis linksextremistische Politik fort.Hierzu kommentiert der RCDS Landesvorsitzende Chwalibóg Bouman: „Antifa und Rote Hilfe – die Auswahl der Kooperationspartner des AStA lesen sich wie das „Who is Who?“ des Verfassungsschutzberichtes. Dass der AStA der Uni Kiel trotz massiver Kritik weiterhin an Verfassungsfeinden als Partner festhält, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Demokraten. Diese Veranstaltungsreihe sowie der Demonstrationsaufruf ist einer pluralistischen und toleranten Universität absolut unwürdig!“Wir fordern daher den AStA und die zuständigen Ausschüsse erneut auf, jegliche Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe und der Antifaschistischen Aktion zu beenden und sich vor der Studentenschaft für diese wiederholten Fehltritte zu erklären.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Ihre Nutzererfahrung zu verbessern, verwenden wir Cookies auf dieser Webseite Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.